Der Sommer nähert sich seinem unvermeidlichen Ende und der Herbst steht bereits vor der Tür. Mit ihm hoffentlich wieder viele Gelegenheiten um den schier unerschöpflichen Stapel der ungelesenen Bücher anzugehen. Sonderlich viele Neuerscheinungen gibt es in meiner kleinen Special-Interest Nische eigentlich nicht. Dennoch lohnt es sich auf zwei kleine Nachrichtenschnipsel hinzuweisen.

Im Fahrwasser des aktuell stattfindenden 65-jährigen Jubiläum von Perry Rhodan tauchen Artikel selbst in solchen Zeitungen auf, die bisher so rein gar nicht für Science Fiction bekannt waren. So zum Beispiel in der berliner Wochenzeitung „Jungle World“.

Neben einem Porträt zur legendären Heftserie gibt es aber noch einen Beitrag, den ich deutlich interessanter finde. Jörn Schulz widmet sich in der gleichen Ausgabe mit „Die Erfinder der Progressoren“ dem Wirken von Arakdi und Boris Strugazki und der Frage wie sich die Verhältnisse ihrer Zeit in den Werken der beiden Brüder widerspiegelte. Aber auch unter welchen Bedingungen Gesellschaftskritik in Zukunftsvorstellungen formuliert werden konnte.

Passend dazu ist ebenfalls erst kürzlich auf der neuen ARD Sounds-Plattform des öffentlich-rechtlichen Rundfunk die Hörspielbearbeitung des Bayerischen Rundfunks von „Ein Käfer im Ameisenhaufen“ aus dem Jahr 1986 verfügbar gemacht worden. Das Stück basiert auf dem gleichnamigen Roman von 1979 und behandelt des Schicksal des „Maxim Kammerer“. Dieser stößt auf der Suche nach dem verschwundenen und nach einer längeren Abwesenheit von der Erde untergetauchten Progressor Lew Albakin auf eine Menge Ungereimtheiten.

Und zu guter Letzt bin ich noch auf eine neue & spannende Rezension des Klassikers „Picknick am Wegesrand“ gestoßen, die mir in Erinnerung gerufen hat, dass ich das Büchlein auch schon lange mal lesen wollte, denn genau die Ausgabe, die dort besprochen wurde, habe ich vor einiger Zeit in einem Büchertauschregal in meiner lokalen Wäscherei gefunden. Und seit dem liegt es hier auf meinem Tisch und starrt mich vorwurfsvoll an.

Es gibt also genug zu tun 🙂

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